Sonntag, 25. November 2012
Montag, 19. November 2012
DER MANICHÄISMUS - DAS WELTBILD DER IRANER - O.G. Von Wesendonk
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215/16 wurde in Babylonien Mani geboren und zwar von Vater und Mutter her aus arsakidischem Geschlecht. Durch seinen Vater, der sich, wie erwähnt, der gnostisch-täuferischen Sekte der Mugtasila in der Mesene angeschlossen hatte, scheint er starke religiöse Eindrücke gewonnen zu haben. Diese Mugtasia, die wie die Mandäer Beziehungen zu Palästina und zu dem spät jüdischen Sektiertum aufweisen dürften, huldigten asketischen Gebräuchen, enthielten sich des Geschlechtsverkehr. Mit den in Babylonien lebendigen geistigen Strömungen muss Mani sich früh bekannt gemacht haben. Als Iranier war ihm die mazdaistische Lehre geläufig, er lernte aber neben den Evangelien nach Tatians Diatessaron auch andere christliche Auffassungen kennen, wahrscheinlich solch der Valentinianer und Markioniten mit Markions Antithesen. Wichtig waren für ihn auch die Arbeiten seines älteren, stark astrologisch eingestellten Zeitgenossen Bardesanes syrische Schriftsprache von Knabe war. Des Bardesanes syrische Schriftsprache von Edessa, nicht aber das südbabylonische Aramäisch verwendet Mani in seinen syrischen Schriften. Auch Buddhistische und sonstige indische Anschauungen kann Mani bereits in seiner babylonischen Heimat kennengelernt haben, wo er mit Griechen ebenfalls in Berührung zu kommen vermochte.
Nach reiflicher Vorbereitung ist Mani 242 mit seiner neuen Lehre hervorgetreten, im gleichen Jahre, in dem Plotinos den Kaiser Gordianus nach Mesopotamien begleitete. Sahpuhrs I. Bruder Peroz scheint Mani die Wege am Hofe geebnet zu haben. Der Grosskönig, dem Mani seine neue Lehre in einer Audienz vortrug, widmete er ein Buch, das Sahpuhrakan, das einzige Werk, das der Religionsstifter in Pahlavi verfasste.
Das neue Glaubenssystem, das Mani Sahpuhr I. in einem dem iranischen Vorstellungskreis angepassten Gewande vorführte, scheint auf den Grosskönig Eindruck gemacht zu haben, zumal Peroz, der als Kusan-sah die Verwaltung von Xorasan erhalten hatte, und Ohrmazd, der Sohn des Sahansah, der manichäischen Doktrin wohlwollend gegenüberstanden. Aber gegen die Priesterschaft, der die Verbreitung der manichäischen Ansichten bedenklich erschien, vermochte Mani sich nicht zu behaupten. Er musste die Residenz des Grosskönigs verlassen und fand bei Peroz im Osten des Reiches Zuflicht. Von seinem Sitz beim prinzlichen Generalstatthalter des ehemaligen Kusangebietes aus soll Mani, der an Ort und Stelle Buddhisten und wohl auch Janias kennenlernen konnte, Gelegenheit gehabt haben, Reisen nach Turkestan, Tibet und dem nördlichen Indien auszuführen; vielleicht hat er unter Sahpuhr I. überhaupt aus dem Perserreich weichen und sich nach Mittelasien begeben müssen.
Ohrmazd I., zu Lebzeiten seines Vaters zeitweilig ebenfalls Gouverneur von Xorasan, scheint Mani während seiner kurzen Regierungszeit 272—73 nach Babylonien haben zurückkehren lassen, das Mani als den Mittelpunkt seiner Werbetätigkeit betrachtete. Der Nachfolger Ohrmazds, Bahram (Varhran) I., sah sich jedenfalls kurz nach seiner Thronbesteigung veranlasst, gegen Mani einzuschreiten, der nach einem Religionsgespräch mit den Mobeds zu Grundesapur 273—74 öffentlich gekreuzigt wurde.
Die scharfe Abwehr der manichäischen Gedankengänge durch die Priesterschaft des staatlich anerkannten Mazdakults war vollkommen verständlich. Neben dem Christentum entstand hier dem Zoroastrismus ein wirklich bedenklicher Gegner, während das neuplatonische Heidentum wohl der christlichen Kirche, nicht aber dem Mazdaismus gefährlich werden konnte.
Im Abendlande standen sich dann der philosophisch durchtränkte Götterkult, das Christentum und als neu aufgetauchter Rivale der Manichäismus in scharfem Ringen gegenüber.
Wenn der Manichäismus, der bald überall unterdrückt und auf das heftigste verfolgt wurde, ernsthaft den Wettbewerb mit den anderen geistigen Strömungen der Zeit aufzunehmen vermöchte, so erklärt sich das daher, dass er alle in der Gnosis wie in den verschiedenen hellenistischen Mysterienreligionen des Orients verborgenen Kräfte zusammenfasst. Mani, der seine Offenbarungen von dem Engel El Tawam empfangen haben will, hat bewusst eine neue synkretistische Religion geschaffen.
Als Seher und nicht als Systematiker ist er dabei vorgegangen und hat seine Lehren in dichterischer Art unter Mythen und Symbolen verhüllt. Er war davon überzeugt, dass er an die Stelle der alten Glaubensformen etwas Neues zu setzen berufen war.
Von Babylonien, dem „Herzen von Eransahr“, aus wollte Mani seine neue Erkenntnis verkünden. Wie der Buddha nach Indien, Zarathustra nach Persien und Jesus nach dem Westen, behauptet Mani nach Babylonien gesandt worden zu sein, als der in Johannesevangelium verheissene Paraklet. Aus den bei syrischen, griechischen, lateinischen und islamischen Schriftstellern verstreuten Nachrichten in Verbindung mit den Fragmenten des manichäischen Originalschrifttums aus Turfan ist es mühsamer gelehrter Arbeit gelungen, Licht über das wahre Wesen des Manichäismus zu verbreiten. Er selbst hält sich für einen dankbaren Schüler, der dem Lande Babel entsprossen ist, der als Verkünder auftreten soll, um einen Schrei zu erheben über die auf Erden entstandene Welt.
Seine Werke hat Mani bis auf das Sahpuhrakan auf Syrisch verfasst. Da er sich als der Vollender der bestehenden Religionen ausgab, musste er seine Terminologie diesen anpassen. Unbedingt verworfen hat er wie manche Gnostiker und Markion das Judentum und mit ihm das Alte Testament. Neben den christlichen Gedanken, besonders den Auffassungen des Paulus, sind es griechische Wendungen, die er benützt hat. Die Mazdaisten bekamen wieder die Doktrin in einer Weise dargelegt, die den Manichäismus als eine Entwicklung des Zoroastrismus erscheinen liess. Mani hat diese Verhöllung seiner wahren Absichten offenbar bewusst angestrebt, denn das Sahpuhrakan zeigt bereits die neue Lehre in iranischem Gewande.
Er wollte die Anhänger aller Religionen gewinnen, daher war es notwendig, zunächst dem einzelnen Gläubigen auseinander zusetzen, dass er sich in der gewohnten Umgebung befinde. Den Widerstand, der ihm von seiten der Magier wie der verschiedenen Religionsgemeinschaften entgegengesetzt wurde, hat Mani zu entkräften getrachtet, indem er den Auserwählten, den electi oder zaddig, die Einsicht in die wahre Lehre vorbehielt. Die Laienhörerschaft der auditores war dagegen der Ansicht, Christen oder Zarathustrier zu sein, die nur der von Mani eingesetzten Richtung innerhalb dieser Religion folgten.
Diese Verhüllung der eigentlichen Ziele des Manichäismus verbindet sich mit dem Begriff zandik, der den Ausleger von Texten nach ihrem wahren, verborgenen Sinn bezeichnet und in islamischer Zeit als Name für die Manichäer verwandt allmählich aber allgemein zum Ausdruck für Ketzer und Freigeister benützt wurde.
In Abweichung von den mazdaistischen Lehren, wie sie in der Gestalt des Zervanismus sich darbieten, ging Mani von der Uranfänglichkeit der zwei Grundsätze des Guten und des Bösen, des Lichts und der Finsternis aus. Es sind dies die beiden Wurzeln, die mit den drei Momenten der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft die Welt bestimmen. Der Vater der Grösse, abha de rabbutha, thront im Reich des Lichts, von ihm getrennt haust der Fürst der Finsternis im Bwlos. Aus der Finsternis, hessoxa erhebt sich der böse Geist zum Sturm gegen die lichte Welt. Die Initiative der finstern Mächte setzt also den Weltprozess in Gang, nicht der Wille des Lichtkönigs, den die persische Version der manichäischen Doktrin mit Zrvan umschreibt. Zur Abwehr der Angriffe der Heerscharen des Bösen lässt der Herr des Lichtparadieses den Urmenschen Ohrmazd entstehen, der Urmensch gerät aber in die Macht des Herrn der Finsternis. Seine zivane oder Lichtelemente werden mit der Finsternis vermengt. Was andere Quellen von Ohrmazd berichten, behauptet Alexander von Lykopolis von der Psyche, ein Begriff, den Augustin mit anima bona wiedergibt.
Durch neue Emanationen kommt der Lichtkönig dem Urmenschen zu Hilfe, der die Archonten der Finsternis zwar besiegen, das von ihnen verschlungene Licht aber nicht retten kann. Die Schöpfung der Welt durch den Demiurgen, den lebendigen Geist, aus dem Leib eines erschlagenen drachenförmigen Ungetüms, ist die Folge der Vermengung des Lichtes und der Finsternis, und der Sinn des Weltgeschehens ist der, durch allmähliche Läuterung die lichten Bestandteile aus der Verstrickung mit der Finsternis zu befreien. Die gefesselten Archonten sind am Himmel angeheftet und werden vom „Gesandten“ Mithras um ihre lichten Bestandteile gebracht.
Die Sonne, die Station des Mithras, und der Mond, der Bereich Jesu, sind, als grosse Schöpfräder vorgestellt, solche Läuterungspunkte, die auch die Seelen der Verstorbenen berühren müssen.
Der Fürst der Finsternis und seine Gefährtin Nebrod brachten nach dem Bilde des „Gesandten“ Adam hervor, in dem reichlich Lichtelemente verborgen waren. Jesus, stieg zu Adam herab und gab ihm, der im Schlaf der Materie befangen war, vom Baum des Lebens zu kosten. Da erkannte Adam, dass in dem finstren Gefäss des Körpers seine lichte Seele gefangen sei. Zur Fesselung an das böse Dasein liess der Fürst der Finsternis Eva entstehen. Das in der Welt gebundene Licht ist der Jesus patibilis der Manichäer, wohingegen Alexander von Lykopolis von der in der Materie gekreuzigten Psyche spricht. Hinsichtlich der irdischen Laufbahn Jesu, wie sie in den Evangelien enthalten ist, nahm Mani an, dass Jesus als göttliches Wesen nicht vom Weibe geboren sei und auch nicht den Kreuzestod habe erleiden können. Er schloss sich also den doketischen Meinungen an, die bei den Markioniten wie bei manchen gnostischen Strömungen verbreitet waren. Jesus war in Manis Augen mehr als die burxan Zarathustra oder oder Buddha, er ist die himmlische Potenz, der die Erlösung der Gesamtheit der Seelen obliegt. Denn der Manichäismus beschäftigt sich nicht mit dem Verhältnis des einzelnen Menschen zu Gott, sondern mit der Beziehung des Lichtes in seiner Allgemeinheit zu der ebenso generell aufgefassten Finsternis. Das in der Form der Seelen an die menschlichen Körper gebundene Licht zu befreien, ist Jesu Aufgabe.
Zur Aufklärung der Menschen entsenden die Lichtmächte Boten, burxan genannt, in das irdische Dasein. Ihr letzter, das „Siegel des Propheten“, ist Mani, der sich als den Apostel Jesu bezeichnet, freilich nicht des missverstandenen Jesus, wie ihn die Christen verehren, sondern des in seiner wahren Natur von Mani erkannten himmlischen Lichtwesens. Die mönchisch lebenden Auserwählten richten ihre Besinnung auf die göttliche Herkunft, der lichten Elemente und der Seele; sie führen ein Leben der Reinheit und Enthaltsamkeit und dienen so der Befreiung des lichtes. Kunst und Musik sind wichtige Faktoren zur glücklichen Durchführung des grossen Läuterungsverfahrens, das nach der Meinung späterer Richtungen seine Seelenwanderung mit einschliesst. Die Finsternis bemüht sich, diesen Prozess zu stören, aber solange es electi in der Welt gibt, schreitet die Erlösung des Lichtes fort.
Ist alles Licht aus der Vermischung mit dem Finstern gelöst, dann errichtet Ban die Mauer, die für immer die Finsternis umschliessen wird. Licht und Dunkel werden wieder getrennt, wie das am Anfang war, und ein Weltenbrand von 1468 Jahren vernichtet die Erde, aus der durch das Feuer die letzten lichten Bestandteile herausgeholt werden. Der zukünftige Endzustand gleicht also der Lage zu Beginn des Weltgeschehens.
Die pessimistische Lehre von der ewigen Unvereinbarkeit der beiden ursprünglichen Tendenzen lässt auch das aus finsterer Materie und lichtem Geist gemischte Dasein als schlecht und nicht wünschenswert erscheinen. Hoffnungsvoll ist die manichäische Religion insofern, als sie für den Menschen die allmähliche Läuterung der Seelen und die Zurückführung ihrer göttlichen Bestandteile ins Lichtparadies in Aussicht stellt, aber diese Erwartung ist jenseitig. In der sublunaren Sphäre ist ein Sieg des Guten nicht zu erwarten, vielmehr soll die Erde dereinst der Vernichtung anheimfallen. Massgeblich für Mani ist nicht das Verhältnis Gottes zum Menschen, sondern die Erkenntnis der wahren Beziehungen zwischen Licht und Finsternis, die ihrem Wesen nach niemals etwas miteinander gemeinsam haben können. Die Gnosis oder Psyche, monuhmedh, ist denn auch ein tragender Begriff der manichäischen Dogmatik.
Diese Einsicht in die wahren Zusammenhänge war nur der Gruppe der Auserwählten zugänglich, denen auch klar gemacht wurde, dass die manichäische Wahrheit den Schlussstein aller bisherigen Offenbarung bedeutete. In ordensmässiger Geschlossenheit wachten die hierarchisch abgestuften Mitglieder der eingeweihten manichäischen electi darüber, dass die Doktrin manis Verbreitung fand, die asketischen Vorschriften der Religion befolgt wurden und dadurch das Werk der Befreiung des an die dumpfe Materie gefesselten Lichtes seinen Fortgang nahm. Gläubigen geschiedenen Oberen hat die Verbreitung und Erhaltung des Manismus weitgehend gefördert. Des staatlichen Organismus hat die von Mani gepredigte Religion sich nämlich nur bei den Uiguren bemächtigt, sonst musste sich ausschliesslich auf ihre eigenen Kräfte verlassen, im besten Falle geduldet, meist aber mit glühendem Hass verfolgt.
Denn de Manichäismus hat nicht nur in Iran, sondern ebenso im Abendland wie im weiteren Osten eine erhebliche Anziehungskraft auszuüben gewusst. Unter der Maske des wahren Christentums hat er sich im Römerreich ausgebreitet, so dass Diocletian 296 in Alexandrien einen ersten Erlass gegen Mani veröffentlichte, der von den Kaisern in Zwischenräumen wieder aufgenommen wurde. Trotzdem hat das Manichäertum, dem Augustin als Hörer angehangen hat, sich immer wieder durchzusetzen vermocht. Bis zu den Katharern und Albigensern beobachtet man die Auswirkung manichäischer Gedankengänge.
Nicht anders als die christliche Kirche, die in den Manichäern und ihren Fortsetzern ihre schärfsten und heftigsten Gegner spürte, hat der Mazaismus sich gegen die Sekte zur Wehr gesetzt. Nach der Hinrichtung Manis unter Bahram I. sah Sahpuhr II. sich genötigt, wieder gegen die Anhänger des Manichäismus einzuschreiten.
Mesopotamien, Ostiran, Samarkand und das östliche Turkestan bildeten wichtige Sitze manichäischer Gemeinden, die sich ausserhalb der Machtsphäre der Römer, Byzantiner und Sasaniden ungestört entfalten konnten. Es ist nicht ganz klar, ob die armenischen Paulikianer mit den Manichäern zusammenhängen oder nicht vielmehr mit den Markioniten, deren Meinungen Mani vertraut waren. In islamischer Zeit, als eine Unterdrückung durch die Zoroastrier nicht mehr zu befürchten stand, haben namentlich am Hofe der Abbassiden die Manichäer eine wichtige Rolle gespielt. Gerade feinere Köpfe fühlten sich im Abendland wie im Orient zu dieser Religion hingezogen, die von China bis Europa sektenbildend gewirkt hat.
Als eine eigentlich iranische Bewegung vermag man diese Lehre freilich nicht anzusprechen. Nur ihr Gründer war ein Perser, der die Gabe besass, das geistige Gut vieler Völker zu vereinen und daraus ein Gebilde zu schaffen, das die Geister bewegte und selbst in der Erregung der Abwehr befruchtend gewirkt hat.
DAS WELTBILD DER IRANER
VON
O.G. VON WESENDONK 1933
Sonntag, 18. November 2012
Mittwoch, 14. November 2012
محصلان ایرانی در اروپا در طول جنگ جهانی اول
در جامعه ایرانی برنامهریزی و سرمایهگذاری در زمینههای فرهنگی و علمی همواره متاثر از نوسانات و تنشهای سیاسی در عرضه داخلی و روابط خارجی بوده است.
نخستین قانون اعزام محصلان ایرانی به خارج از کشور، بعد از گذشت صد و سه سال از اعزام اولین گره محصلان در دوره قاجار، در ۱۵ محرم ۱۳۲۹ ق. به تصویب مجلس شورای ملی رسید. این قانون مشتمل بر پنج ماده بود که بر طبق آن وزارت معارف میتوانست همان سال سی نفر محصل، برای تحصیل علوم و فنون به اروپا اعزام دارد. از این تعداد بیست و پنج نفر از تهران و پنج نفر از ایرانیان مقیم اروپا انتخاب شدند که با هزینه دولت ایران به تحصیل بپردازند.
به موجب ماده اول قانون مزبور، این افراد برای تحصیل در رشتههای خاصی که مورد نیاز بود در نظر گرفته شدند. "معلمی ۱۵ نفر، سواره نظام ۴ نفر، پیاده نظام ۲ نفر، توپخانه ۲ نفر، مهندسی نظامی ۱ نفر، صاحبمنصب اداری ۱ نفر، مهندسی طرق و شوارع ۲ نفر، مدرسه حرف و صنایع ۲ نفر و شیمیست ۱ نفر." هزینه سفر و مخارج تحصیل سه ماه ایشان با هماهنگی ابراهیم خان حکیم الملک وزیر مالی و مرگان شوستر، خزانه دار کل فراهم و در اختیار وزارت معارف و اوقاف گذاشته شد. محصلان ایرانی به سرپرستی مودب الملک ریشار، سال ۱۳۲۹ ق به اروپا اعزام شدند.
دولت ایران پس از این تاریخ به دلیل کمبودهای مالی دیگر نتوانست محصلانی به اروپا اعزام کند. از این رو محصلانی که در سالهای بعد برای تحصیل به اروپا رفتند یا به خرج خود، یا با کمک بسیار مختصر دولت فرستاده شدند. تا سال ۱۳۳۱ ق، وضع به همین منوال ادامه داشت، تا این که بر اثر تقاضاهای مکرر افراد مختلف که خواستار ادامه تحصیل خود یا فرزندانشان در اروپا بودند. و نیز به دلیل نیاز روزافزونی که سازمانها و ادارات دولتی و غیر دولتی به افراد متخصص داشتند، هیئت وزرا تصمیم گرفت با در نظر گرفتن کمترین فشار مالی ممکن به دولت، جریان اعزام محصل به خارج از کشور را ادامه دهد. در این زمان دولت با بحران مالی روبرو بود. بنابر این در نظر داشت هزینه تحصیلی افراد را از محل حقوق خود یا اولیایشان به تصویب رساند.
روند اصلاحات اقتصادی، نظامی و توسعه در علوم و فنون که از جانب افرادی مانند عباس میرزا، قائم مقام فراهانی، میرزا تقی خان امیر کبیر و میرزا حسین خان سپهسالار شکل گرفت لزوماً بکارگیری تجارب و دانشهای کشورهای خارجی را در پی داشت.
نخستین قانون اعزام محصلان ایرانی به خارج از کشور، بعد از گذشت صد و سه سال از اعزام اولین گره محصلان در دوره قاجار، در ۱۵ محرم ۱۳۲۹ ق. به تصویب مجلس شورای ملی رسید. این قانون مشتمل بر پنج ماده بود که بر طبق آن وزارت معارف میتوانست همان سال سی نفر محصل، برای تحصیل علوم و فنون به اروپا اعزام دارد. از این تعداد بیست و پنج نفر از تهران و پنج نفر از ایرانیان مقیم اروپا انتخاب شدند که با هزینه دولت ایران به تحصیل بپردازند.
به موجب ماده اول قانون مزبور، این افراد برای تحصیل در رشتههای خاصی که مورد نیاز بود در نظر گرفته شدند. "معلمی ۱۵ نفر، سواره نظام ۴ نفر، پیاده نظام ۲ نفر، توپخانه ۲ نفر، مهندسی نظامی ۱ نفر، صاحبمنصب اداری ۱ نفر، مهندسی طرق و شوارع ۲ نفر، مدرسه حرف و صنایع ۲ نفر و شیمیست ۱ نفر." هزینه سفر و مخارج تحصیل سه ماه ایشان با هماهنگی ابراهیم خان حکیم الملک وزیر مالی و مرگان شوستر، خزانه دار کل فراهم و در اختیار وزارت معارف و اوقاف گذاشته شد. محصلان ایرانی به سرپرستی مودب الملک ریشار، سال ۱۳۲۹ ق به اروپا اعزام شدند.
دولت ایران پس از این تاریخ به دلیل کمبودهای مالی دیگر نتوانست محصلانی به اروپا اعزام کند. از این رو محصلانی که در سالهای بعد برای تحصیل به اروپا رفتند یا به خرج خود، یا با کمک بسیار مختصر دولت فرستاده شدند. تا سال ۱۳۳۱ ق، وضع به همین منوال ادامه داشت، تا این که بر اثر تقاضاهای مکرر افراد مختلف که خواستار ادامه تحصیل خود یا فرزندانشان در اروپا بودند. و نیز به دلیل نیاز روزافزونی که سازمانها و ادارات دولتی و غیر دولتی به افراد متخصص داشتند، هیئت وزرا تصمیم گرفت با در نظر گرفتن کمترین فشار مالی ممکن به دولت، جریان اعزام محصل به خارج از کشور را ادامه دهد. در این زمان دولت با بحران مالی روبرو بود. بنابر این در نظر داشت هزینه تحصیلی افراد را از محل حقوق خود یا اولیایشان به تصویب رساند.
روند اصلاحات اقتصادی، نظامی و توسعه در علوم و فنون که از جانب افرادی مانند عباس میرزا، قائم مقام فراهانی، میرزا تقی خان امیر کبیر و میرزا حسین خان سپهسالار شکل گرفت لزوماً بکارگیری تجارب و دانشهای کشورهای خارجی را در پی داشت.
عملکرد دولتهای پس از مشروطه نشان دهنده این است که هیچگاه سیاستی مستمر و برنامه ریزی اساسی و منسجم در زمینه رشد فرهنگ و ایجاد مرکز آموزشی و علمی و فنی صورت نپذیرفته است.
جنگ جهانی اول و تاثیر آن بر وضعیت محصلان
مساله اعزام و تامین هزینه تحصیل و پرداخت حقوق معوقه و اقساط محصلان ایرانی با شروع جنگ جهانی اول، پیچیدهتر شد و ابعاد تازهای پیدا کرد. بدین معنی که هنوز وضعیت تحصیل محصلان ایرانی در اروپا سر و سامان نیافته و روند تحصیلی آنان به حد مطلوب نرسیده بود که جنگ جهانی اول آن را دچار وقفههای اساسی کرد.
مساله اعزام و تامین هزینه تحصیل و پرداخت حقوق معوقه و اقساط محصلان ایرانی با شروع جنگ جهانی اول، پیچیدهتر شد و ابعاد تازهای پیدا کرد. بدین معنی که هنوز وضعیت تحصیل محصلان ایرانی در اروپا سر و سامان نیافته و روند تحصیلی آنان به حد مطلوب نرسیده بود که جنگ جهانی اول آن را دچار وقفههای اساسی کرد.
زیرا در شرایطی که هرج و مرج سیاسی و بحران مالی و قحطی گریبانگیر جامعه ایران بود. تخصیص بودجه و تامین هزینه تحصیل و پرداخت اقساط محصلان ایرانی امری غیر ضروری به شمار میرفت. تنگنای مالی محصلان به حدی بود که تعدادی از آنها برای خود کاری پیدا کردند و در فرانسه ماندند و تعدادی هم که نه توانائی اقامت داشتند و نه شغلی برای خود یافته بودند، بناچار به ایران باز گشتند، در حالی که هنوز دوره تحصیلی خود را به پایان نرسانده بودند. با شعله ور شدن جنگ در اروپا، به دستور سفارت ایران، محصلان دولتی را در چند مدرسه خصوصی شبانه روزی در اطراف پاریس جای دادند. زیرا جریان تحصیل آنان متوقف شده بود و اقامتشان در پاریس ضرورتی نداشت و از طرفی دیگر، حوادث ناشی از وضعیت جنگی در فرانسه، غیر قابل پیش بینی و برای محصلان خطرناک بود.
ممتازالسلطنه وزیر مختار ایران در فرانسه: چند نفر در فرانسه و صد نفر محصل در سوئیس محتاج نان شب شده چاره جویی از دولت و سفارت خودشان میکنند... به حال دویست نفر رحم نمائید.
محمد علی جمالزاده (از محصلان اعزامی به اروپا) مینویسد: دانشجویان ایرانی که در پاریس تحصیل میکردند، بسیار بدبخت و سرگردان مانده بودند، وزیر مختار ایران به شهر بردو رفته...جوانان ایرانی بی یار و گرسنه و بلاتکلیف مانده بودند.
بازگرداندن محصلان به ایران
دولت ایران در صدد بود که به نوعی این مشکل را حل کند، زیرا اقامت محصلان در خارج بیش از این به صرفه دولت نبود و از طرف دیگر توانایی تامین و تخصیص بودجه لازم برای پرداخت اقساط محصلان هم وجود نداشت، به همین منظور وثوق الدوله، وزیر مالیه مبلغی را برای سفارت ایران در لندن، برای پرداخت اقساط دانشجویان ارسال کرد و به دنبال آن به وزارت خارجه نوشت: با این وجه محصلین دولتی را حرکت داده، هر چه زودتر روانه ایران نمایند تا بعد قرار تادیه مطالبات معوقه آنها داده شود.
دو تن از محصلان به نامهای عباس خان و سلیمان خان به دلیل وضعیت طاقت فرسای خود بدون اجازه سفارت ایران وارد ارتش فرانسه شدند.
اگر جریان اعزام محصل به خارج سیر طبیعی و عادی خود را میپیمود، امید آن بود که تاثیرات شگرفی در رشد و توسعه فرهنگ و علوم و... به وجود آورد، اما وقفههایی که در این روند پدید آمد امکان بهرهگیری از این سرمایه گذاری اساسی را عقیم کرد.
محمد علی جمالزاده (از محصلان اعزامی به اروپا) مینویسد: دانشجویان ایرانی که در پاریس تحصیل میکردند، بسیار بدبخت و سرگردان مانده بودند، وزیر مختار ایران به شهر بردو رفته...جوانان ایرانی بی یار و گرسنه و بلاتکلیف مانده بودند.
بازگرداندن محصلان به ایران
دولت ایران در صدد بود که به نوعی این مشکل را حل کند، زیرا اقامت محصلان در خارج بیش از این به صرفه دولت نبود و از طرف دیگر توانایی تامین و تخصیص بودجه لازم برای پرداخت اقساط محصلان هم وجود نداشت، به همین منظور وثوق الدوله، وزیر مالیه مبلغی را برای سفارت ایران در لندن، برای پرداخت اقساط دانشجویان ارسال کرد و به دنبال آن به وزارت خارجه نوشت: با این وجه محصلین دولتی را حرکت داده، هر چه زودتر روانه ایران نمایند تا بعد قرار تادیه مطالبات معوقه آنها داده شود.
دو تن از محصلان به نامهای عباس خان و سلیمان خان به دلیل وضعیت طاقت فرسای خود بدون اجازه سفارت ایران وارد ارتش فرانسه شدند.
اگر جریان اعزام محصل به خارج سیر طبیعی و عادی خود را میپیمود، امید آن بود که تاثیرات شگرفی در رشد و توسعه فرهنگ و علوم و... به وجود آورد، اما وقفههایی که در این روند پدید آمد امکان بهرهگیری از این سرمایه گذاری اساسی را عقیم کرد.
محمود دلفانی
فصلنامه تحقیقات تاریخی
انتشارت سازمان اسناد ملی ایران ۱۳۷۲
Montag, 12. November 2012
فریبا ششبلوکی: زنی را میشناسم من
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| زنی را میشناسم من |
ناراحتی بزرگان ادب
«گلایههای سیمین بانو از نسبت دادن بعضی اشعار به او»
۱۳۹۲ بهمن ۱۵
گزارش / رادیو کوچه
آنگونه که میدانیم در ایران قوانین کپیرایت اعمال نمیشود و
جریان کپی پیستها گاهی با سلیقه شخصی افراد تداخل پیدا میکند. «سیمین
بهبهانی» نویسنده و غزلسرای معاصر ایران در مورد چند شعر که به اونسبت
داده شده و به اسم او در اینترنت صفحه به صفحه منتشر میشود ابراز تاسف و
ناراحتی نموده.
در رابطه با این موضوع صفحه فیسبوک خانم بهبهانی
سال گذشته میلادی نیز با گلایه از شبکه تلویزیونی «من و تو» از نسبت دادن
شعر «هرگز نخواب کورش» ابراز ناخرسندی کرده و نوشته بود، در فیلم مستندی که
از شبکه من و تو درباره کورش بزرگ و جشنهای ٢۵٠٠ ساله پخش شد این شعر به
سیمین بانو منتسب شد. جای بسی تاسف است که کسانی که ادعای مستندسازی علمی
دارند مطالب کذب را تحویل مردم میدهند.
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| فریبا ششبلوکی |
در صفحه فیسبوکی خانم «بهبهانی» غزلسرای معاصر ایرانی همچنین آمده است که شعر «قلم چرخید و فرمان را گرفتند» از آقای «هادی خرسندی» است و نسبت دادن آن به خانم «بهبهانی» کاری است ناروا.
شعر دیگری که به این شاعر نامدار ایرانی نسبت داده شده، شعری است با نام «زنی را می شناسم من» که این شعر هم از شاعری است به اسم خانم «فریبا ششبلوکی».
با سپاس فراوان از گردانندگان رادیو کوچه
Montag, 5. November 2012
استاد حدیث عشق سعدی Dr. Abdulhossein Zarrinkoub
دکتر زرین کوب از دانشورانی است که به سعدی عشق میورزد، و بی تردید از نادرترین پژوهشگرانی است که به حقیقت هنری سعدی خیلی نزدیک شده و در مقوله عشق سعدی بر قلم نشسته، موشکافانه دقایق عشق و نیز مغازلههای سعدی را برشمرده و ابایی در فاش گوییها و پرده برانداختن در این مورد، یعنی "عشق" نکرده است
"حدیث کام جسمانی را البته سعدی انکار نمیکند، اما که میتواند این عشق پرشور بی پایان را که در آن سعدی با همه ی کائنات پیوند مییابد از نوع هوسهای جسمانی بشمرد؟ در این عشق ها، سعدی درد و سوز واقعی دارد و عشق او آموختنی نیست، آمدنی است. هم شکوه و فریاد او بوی دل میدهد، هم تسلیم و گذشت او سوز محبت دارد. در شبهای دراز شبروی ها، خیال را توصیف میکند و نشان میدهد که خاطر بی آرام مشتاقش در همه ی افق میگردد و باز به آستانه ی معشوق باز میگردد و از آن خوشتر جایی نمییابد. تردید و وسوسه عاشقی را که جز خودش نیست به قلم میآورد که چگونه همه شب در عالم خیال میخواهد دل از معشوق بر کند و صبح که از خانه بیرون میآید، باز یک قدم انسوتر از کنار معشوق نمیتواند گذشت، اندیشه ی عاشقی را نشان میدهد که در ساعتهای سنگین و دردناک جدائی، هزاران درد دل به خاطرش میآید و میخواهد که وقتی به معشوق رسید، آن همه را با وی بگوید، اما وقتی به وصال یار میرسد، چنان خود را میبازد که همه ی درد دل را فراموش میکند و دردی در دلش باقی نمیماند. شور و هیجان عاشقی را وصف میکند که بعد از هجران دراز به وصال یار رسیده است و در آن لحظه ی کام و عشرت هر درد و غمی را که در جهان هست میتواند از یاد ببرد و حتی از مرگ و هلاک نیز اندیشه یی به دل راه ندهد، اینها عشق واقعی است که سعدی آن را یافته است و بیهوده نیست که قرنها بعد از وی هنوز غزلسرایان ما رموز عاشقی را از سعدی میآموزند و او را استاد حدیث عشق میدانند "
شب فراغ که داند که تا سحر چند است
مگر کسی که به زندان عشق پابند است
جان بدهند و در زمان زنده شوند عاشقان
گر بکشی و بعد از آن بر سر کشته بگذری
عشقبازی نه طریق حکما بود ولی
چشم بیمار تو دل میبرد از دست حکیم
دو روز باقی عمرم فدای جان تو باد
اگر بکاهی و در عمر خود بیفزایی
"حدیث کام جسمانی را البته سعدی انکار نمیکند، اما که میتواند این عشق پرشور بی پایان را که در آن سعدی با همه ی کائنات پیوند مییابد از نوع هوسهای جسمانی بشمرد؟ در این عشق ها، سعدی درد و سوز واقعی دارد و عشق او آموختنی نیست، آمدنی است. هم شکوه و فریاد او بوی دل میدهد، هم تسلیم و گذشت او سوز محبت دارد. در شبهای دراز شبروی ها، خیال را توصیف میکند و نشان میدهد که خاطر بی آرام مشتاقش در همه ی افق میگردد و باز به آستانه ی معشوق باز میگردد و از آن خوشتر جایی نمییابد. تردید و وسوسه عاشقی را که جز خودش نیست به قلم میآورد که چگونه همه شب در عالم خیال میخواهد دل از معشوق بر کند و صبح که از خانه بیرون میآید، باز یک قدم انسوتر از کنار معشوق نمیتواند گذشت، اندیشه ی عاشقی را نشان میدهد که در ساعتهای سنگین و دردناک جدائی، هزاران درد دل به خاطرش میآید و میخواهد که وقتی به معشوق رسید، آن همه را با وی بگوید، اما وقتی به وصال یار میرسد، چنان خود را میبازد که همه ی درد دل را فراموش میکند و دردی در دلش باقی نمیماند. شور و هیجان عاشقی را وصف میکند که بعد از هجران دراز به وصال یار رسیده است و در آن لحظه ی کام و عشرت هر درد و غمی را که در جهان هست میتواند از یاد ببرد و حتی از مرگ و هلاک نیز اندیشه یی به دل راه ندهد، اینها عشق واقعی است که سعدی آن را یافته است و بیهوده نیست که قرنها بعد از وی هنوز غزلسرایان ما رموز عاشقی را از سعدی میآموزند و او را استاد حدیث عشق میدانند "
شب فراغ که داند که تا سحر چند است
مگر کسی که به زندان عشق پابند است
جان بدهند و در زمان زنده شوند عاشقان
گر بکشی و بعد از آن بر سر کشته بگذری
عشقبازی نه طریق حکما بود ولی
چشم بیمار تو دل میبرد از دست حکیم
دو روز باقی عمرم فدای جان تو باد
اگر بکاهی و در عمر خود بیفزایی
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